Aus der Vereinschronik

1912Gründung des Vereins mit zwei Männer- und einer Nachwuchsmannschaft.
Gründungsmitglied ist Paul Krüger ("Torten Paul"). Spielplatz ist der Sportplatz an der Unterschleuse
1914-18 Unterbrechung des Spielbetriebes wegen des 1. Weltkrieges
1924Wiederbelebung des Vereins - zwei Männer- und eine Nachwuchsmannschaft, Spielstätte Unterschleuse und Dammplatz Stadion Fürstenberg
1926 Einweihung des Hauptplatzes im Stadion Fürstenberg.
Einweihungsspiel 1. FC Fürstenberg : Eintracht Frankfurt/Oder 3:0
1927-33Fürstenberg spielt in der Brandenburg-Liga mit Mannschaften aus Berlin, Frankfurt/Oder und Westernberg
1937 Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des 1.FCF 1912 e.V.
1934-43Bis zur Unterbrechung des Spielbetriebes wegen des 2.Weltkrieges spielen die Fürstenberger weiter mit ihrer 1. Männermannschaft in der Bezirksliga Brandenburg-Berlin. Höchste Niederlage in dieser Zeit gegen Züllichau (heute Polen) mit 24:1 Toren im DFB-Pokal
1945Wiederaufnahme des Sportbetriebes mit Zustimmung der sowjetischen Besatzungsbehörden unter dem Namen 1.FC Fürstenberg. Vereinsführer ist Herbert Weidner
1949Gründung der SOAG (Sowjetische Oder-Schifffahrts AG) am Bollwerk, Sektionsleiter war Herbert Kraske bis 1958.
Durch das Verbot eigenständiger Vereine wie z.B. 1. FCF und auch MGV Germania 1885 e.V. war der Anschluss an einen volkseigenen Betrieb zwingend. Spielgemeinschaft mit Neuzelle 1949/50
1951Ende der SOAG - Neugründung des eigenständigen Vereins Lok Fürstenberg/Oder (Bezirksliga)
1954Gründung Motor Fürstenberg/Oder - Trägerbetrieb ist die Oderwerft
1957 Zusammenschluss Lok Fürstenberg (Bezirksliga) mit Motor Fürstenberg (Kreisklasse) zu Motor Fürstenberg, Trägerbetrieb ist der VEB Oderwerft. Fußballchef ist Martin Ulbricht
1959-78Motor Fürstenberg spielt in der Bezirksklasse und Kreisklasse, auch mit Nachwuchsmannschaften;
Sektionsleiter: Lothar Woweries (1963-66), Horst Siebert (1966-68), Eberhardt Götz (1968-78)
1978-93Rudolf Danschke wird Sektionsleiter Fußball; von 1983 bis 1986 spielt die Mannschaft in der Bezirksliga Frankfurt/Oder
1987 Motor Eisenhüttenstadt wird von oberster Stelle für den Deutsch : Deutschen Sportvergleich bestimmt. Es kommt zum Spiel Motor Eisenhüttenstadt - NNW Berlin im W.-Ulbricht-Stadion. Das Spiel endet 0:0
1988Im Mai kommt es zum Rückspiel NNW Berlin - Motor Eisenhüttenstadt.  Das Spiel endet mit 7:0. Übernachtung im DFB Heim am Wannsee. Vorzeitige Abreise, zwei Sportfreunde bleiben in Westberlin
1989 21.Februar: Ein Großbrand vernichtet das Stadiongebäude
1991Umbenennung Motor Eisenhüttenstadt in FSMV-Motor e.V.
1993-95 Die 1. Männermannschaft steigt in die Kreisliga und Kreisklasse ab. Günter Leschke ist Abteilungsleiter Fußball
1994 Baubeginn des heutigen Vereinsgebäudes
19951. Dezember: Neugründung des 1. FC Fürstenberg/Oder 1912 e.V. Rudolf Danschke wird zum Präsidenten gewählt
1997Jahrhunderthochwasser der Oder - alle Spielflächen im Stadion werden vernichtet oder stark beschädigt. Der 1. FCF spürt die Solidarität der gesamten BRD und vor allem der Vereine des DFB
1997-99Zusammenarbeit mit dem VfB Eisenhüttenstadt;
Gemeinsam spielen 11 Nachwuchsmannschaften (2 Landesliga, 2 Landesklasse,  7 Kreisliga);
1999 wird der Vertrag gekündigt
1999Das Fürstenberger Stadion ist vom 1. FCF gepachtet und wird seit 1999 eigenständig bewirtschaftet. Es stehen drei Sportplätze, eine Kleinfeldanlage, zwei Übungsplätze und ein Volleyballfeld zur Verfügung.
2002 Feierlichkeiten zum 90-jährigen Bestehen des 1. FCF 1912 e.V.
2004 Am 1. Januar übernimmt der der bisherige Vizepräsident Kurt Kraske die Geschäfte des 1. FC Fürstenberg.
Unter Führung von Wolfgang Mehling steigt die 1. Männermannschaft in die Landesklasse auf.
Im Nachwuchsbereich bilden der 1. FC Fürstenberg und der EFC Stahl Eisenhüttenstadt eine Spielgemeinschaft.
2005 Der Verein erhält einen Fitnessraum.
Norbert Staar übernimmt das Traineramt von Bernd Seliger.
Nach einjähriger Landesklassenzugehörigkeit steigt die 1. Männerschaft wieder in die Kreisliga ab.
Juni 2006 Ein neuer Vereinsbus wird angeschafft.
Juli 2006 Das neue Trainerduo Jürgen Kretschmann und Renè Zimmermann übernimmt die Leitung der 1. Mannschaft.
Oktober 2006 Jürgen Kretschmann tritt aus gesundlichen Gründen zurück. René Werner übernimmt die Leitung der 1. Mannschaft.
Juni 2007 Feierlichkeiten zum 95-jährigen Bestehen des 1. FCF 1912 e.V.
2008 Wildschweine suchen des Stadion heim. Der Hauptplatz wird unbespielbar. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Sven Nakoinz wird neuer Trainer des Kreisligisten. Noch vor Ende der ersten Saisonhälfte gibt er das Amt wieder ab.

Mit Beginn der Rückrunde übernimmt Jens Geiger das Training. Das Team schafft den Klassenerhalt.

Im Juni findet das X. Sommerturnier um den Oder-Pokal statt.

2009 Im Sommer wird der Zaun um das Stadiongelände fertiggestellt. Die beschädigten Plätze wurden regeneriert und für den Spielbetrieb freigegeben.
April 2010 Seit April hat die Stadionschänke des 1. FC Fürstenberg mit Hartmut Rose einen neuen Pächter
Juni 2010Erneut beeinträchtigt ein Oderhochwasser die Stadionanlage und den Spielbetrieb. Stark in Mitleidenschaft gezogen werden der Dammplatz, der Mittelplatz, der Knabenplatz sowie diverse Trainingsflächen. Für ca. 2 Wochen bleibt die Anlage gesperrt.

Jens Geiger verlässt den 1. FCF. Eckehard Kockro und Rene Werner übernehmen die sportliche Leitung der ersten Männermannschaft.

März 2011 Der Verein beginnt mit Errichtung eines Sprecherhäuschens am Hauptplatz.

Mit Lutz Mück wird auf der Jahreshaupt- und Mitgliederversammlung ein neues Mitglied in den Vorstand gewählt. Er übernimmt die Funktion des Vizepräsidenten und Schatzmeisters.

Mai 2011 Seit Mai betreibt Toralf Sader die Stadionschänke des 1. FC Fürstenberg als neuer Pächter.
Juli 2011 M. Sauer und P.-G. Schneider übernehmen die sportliche Leitung der zweiten Mannschaft.
Oktober 2011 Der Bau des Sprecherhäuschens ist abgeschlossen.
Februar 2012 Die Sportvereine 1. FC Fürstenberg, EFC Stahl Eisenhüttenstadt und die SG Aufbaufbau Eisenhüttenstadt gründen den Jugendförderverein Eisenhüttenstadt als Nachwuchsplattform für den Wettkampfbetrieb.